PD Dr. Bernhard Gotto


 

Persönliche Daten


Abteilung
Forschung

Funktion im IfZ
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Standort
München

Telefon
089/411150-110

Geburtsdatum / Jahrgang
4. November 1973 in Bonn

Studium
Geschichte, Deutsch und Französisch


Bernhard Gotto


Beruflicher Werdegang

Kurzvita

  • 2004 Promotion in Augsburg über Nationalsozialistische Kommunalpolitik;
  • 2004-2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg;
  • seit 2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin;
  • 2017 Habilitation an der LMU München mit einer Arbeit über „Enttäuschung in der Demokratie“.

 

Lehrtätigkeit und weitere wissenschaftlichen Funktionen

  • Sommersemester 2017: Vertiefungskurs „Geschlechtergeschichte im 19. Jahrhundert“ an der LMU München
  • Redakteur der Reihe Zeitgeschichte im Gespräch
  • Leiter des Forschungsclusters Demokratie und ihr historisches Selbstverständnis


Sonstiges

Forschungsschwerpunkte
Ich beschäftige mich mit der Kulturgeschichte des Politischen vorwiegend im 20. Jahrhundert. Methodisch arbeite ich mit Zugängen aus der Gesellschafts-, Verwaltungs-, Geschlechter- und Emotionsgeschichte, thematisch unter anderem mit der NS-Diktatur, den Neuen Sozialen Bewegungen und der Demokratie. Räumlich umfassen meine Forschungen neben Deutschland und Frankreich auch transnationale Ansätze.

Auszeichnungen und Stipendien

  • 2001-2004 Stipendiat der Volkswagenstiftung
  • 2004 Forschungspreis der Universitätsstiftung Augsburg
  • 2015 Stipendiat der Walter und Sibylle Kalkhof-Rose-Stiftung


Forschungsprojekte


IfZ-Publikationen


Weitere Publikationen

Neueste Publikationen (Auswahl)

  • Demokratische Kultur und NS-Vergangenheit in Bayern. Ein neues Forschungsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 65 (2017), S. 273-284.
  • Von Männern und „Makeln“. Einleitende Überlegungen zur Gesellschaftsgeschichte der Bundesrepublik in geschlechterhistorischer Perspektive, in: Bernhard Gotto/Elke Seefried (Hrsg.), Männer mit „Makel“. Männlichkeiten und gesellschaftlicher Wandel in der frühen Bundesrepublik, München 2017, S. 7-23 (zusammen mit Elke Seefried).
  • Mit Enttäuschung besser durch die Krise? Der Abschied von der paritätischen Mitbestimmung und der Wandel gewerkschaftlicher Gesellschaftspolitik in den 1970er Jahren, in: Johannes Platz/Meik Woyke (Hrsg.), Arbeitnehmerinteressen in Krisenzeiten. 1929 – 1973/74 – 2008, Bonn 2016 (im Erscheinen).
  • Enttäuschung als Politikressource. Zur Kohäsion der westdeutschen Friedensbewegung in den 1980er Jahren, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 62 (2014), S. 1-33.
  • Volksgemeinschaft im NS-Regime: Wandlungen, Wirkungen und Aneignungen eines Zukunftsversprechens, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 62 (2014), S. 321-333 (zusammen mit Martina Steber).
  • Volksgemeinschaft. Writing the Social History of the Nazi Regime, in: Bernhard Gotto und Martina Steber (Hrsg.), Visions of Community. Social Engeneering and Private Lives in the Third Reich, Oxford 2014, S. 1-25 (zusammen mit Martina Steber).

Publikationsliste zum Download




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