Die neue Durchschlagskraft der „Dritten Welt“

Tagungstelegramm: Die Diskussion um eine Neue Weltwirtschaftsordnung im Zuge der Ölkrise von 1973/74

Der Vortrag von Jonas Kreienbaum (Universität Rostock) am Mittwoch, 6. November 2019, im Forum Willy Brandt Berlin hat die globalen Diskussionen analysiert, die Mitte der 1970er Jahre um die Einführung einer Neuen Weltwirtschaftsordnung geführt wurden. Anhand von ausgewählten Beispielen − UN-Sondergeneralversammlungen und Pariser Nord-Süd-Dialog − wurden die verschiedenen Ziele und Strategien von „Entwicklungsländern“ und Industriestaaten vorgestellt. Der Referent zeigte auf: Den „Entwicklungsländern“ gelang es gerade in der ersten Phase nach der Ölrevolution, die Ölmacht der OPEC-Staaten geschickt zu nutzen, um die Etablierung einer Neuen Weltwirtschaftsordnung auf die internationale Agenda und die Industriestaaten an den Verhandlungstisch zu bringen.



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